Kaiserschild-Stiftung startet neue Veranstaltungsreihe

Im Rahmen der Kaiserschild Lectures werden zukunftsweisende Fragestellungen aus naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen behandelt.

Studierende dieser Disziplinen erhalten die Möglichkeit, Problemstellungen mit ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Dadurch sollen konkrete Anwendungsgebiete für Studieninhalte aufgezeigt und eine praxisnahe Auseinandersetzung mit diesen Inhalten gefördert werden.

 

Die Kaiserschild Lectures widmen sich jährlich einer aktuellen Fragestellung, die in verschiedenen Veranstaltungsformaten behandelt wird. Ziel ist es, Studierende bereits während des Studiums in unternehmerische Prozesse einzubinden, Berufsperspektiven und Karrierechancen aufzuzeigen und Netzwerke zu erweitern. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Postgraduate Center der Universität Wien umgesetzt.

 

Im Jahr 2020 gehen die Kaiserschild Lectures der Frage nach, welche Potentiale, aber auch welche Risiken, biologisch abbaubare Kunststoffe beinhalten. Kunststoffe bilden die wichtigste und am häufigsten verarbeitete Werkstoffgruppe. Gleichzeitig wird Plastik aktuell vor allem aus einer problemorientierten Perspektive besprochen. Vor diesem Hintergrund erscheint das so genannte „grüne Plastik“ als adäquate Lösung: Die positiven Materialeigenschaften von Kunststoffen werden genutzt, während das Müllproblem und die Umweltschädlichkeit reduziert werden. Abbau- und erneuerbare Kunststoffmaterialien eröffnen somit nicht nur ein innovatives Forschungsfeld, sondern auch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Kunststoffbranche.

 

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 22. Jänner 2020 diskutieren VertreterInnen aus Wissenschaft, Kunststoffindustrie und Politik mit Studierenden, aber auch Schülerinnen, im Haus der Wiener Wirtschaft zu diesem Thema. Details und Anmeldung hier.