Covid-19-Sonderförderung

für Nachwuchswissenschaftler*innen aus Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Zielsetzung

Mit der Covid-19-Sonderförderung möchte die Kaiserschild-Stiftung Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftler*innen aus wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Feldern unterstützten, die die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie untersuchen.

Im Fokus stehen Vorhaben, die einen Beitrag zum aktuellen Forschungsstand in relevanten wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Feldern leisten und die Zusammenarbeit von Wisssenschaftler*innen fördern. Thematisch können sich die Vorhaben beispielsweise mit den Auswirkungen der Pandemie auf

  • Globalisierung/Regionalisierung
  • sozioökonomische Entscheidungen
  • Arbeitsmarkt/Arbeitsprozesse
  • wirtschaftspsychologische Prozesse
  • Bankensystem und Finanzmärkte

beschäftigen.

Förderung

Gefördert werden

  • Publikationskosten
  • Kosten und Anschaffungen im Rahmen von Datenerhebungen
  • Kosten für die Entwicklung und Umsetzung neuer Aufbereitungs-, Publikations- und Kommunikationsformen zur Darstellung von Forschungsergebnissen und zum Austausch in der Scientific Community
  • Kosten für die innovative Aufbereitung von Forschungsergebnissen für eine breitere Öffentlichkeit

Die Vorhaben sollen in Zusammenarbeit von 2-3 Personen der unten angeführten Zielgruppe umgesetzt werden. Davon sollen mind. 2 Personen mit einer österreichischen Institution verbunden sein.

Die Förderung erfolgt einmalig und umfasst maximal 5.000,00€. Eine erneute Bewerbung ist nach einer Sperrfrist von 6 Monaten möglich. Zu jeder Förderung ist ein zweiseitiger Bericht zu erstellen, der im Anschluss der Stiftung übergeben wird und der den Erfolg des Projekts kritisch-konstruktiv beleuchtet. Dieser Bericht umfasst auch den Nachweis der tatsächlichen Ausgaben sowie eine Abrechnung dieser. Personalkosten der antragstellenden Personen werden nicht übernommen. Nicht genutzte Mittel sind zurückzuzahlen.

Zielgruppe

Aufgefordert zur Bewerbung sind Nachwuchswissenschaftler*innen aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ab Beginn des Dissertationsstudiums. Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Wissenschaftler*innen mit einer unbefristeten Stelle im universitären Bereich (gilt nicht für unbefristete Stellen an Fachhochschulen). In Ausnahmefällen können auch ambitionierte Master-Studierende Teil der antragstellenden Gruppe sein, jedoch nicht in Funktion der Hauptantragstellenden.

Bewerbungsablauf

Interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen richten ihre Bewerbung an die Kaiserschild-Stiftung. Die Auswahl erfolgt unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Das Antragsformular erfordert Angaben zu den beteiligten Personen und ihrer aktuellen Tätigkeit, zum Forschungsvorhaben, den Projektzielen, dem Zeitplan und den erwartbaren Kosten. Die Projektlaufzeit soll in den Anträgen klar dargelegt und die Kosten detailliert aufgelistet werden.

Im Antragsformular sind zudem bereits angefragte und bewilligte Mittel aufzulisten und es ist darzulegen, auf welche Weise die Kaiserschild-Stiftung in der jeweiligen Initiative Sichtbarkeit erhält. Einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit ist zuzustimmen. Zusätzlich sind der Bewerbung tabellarische Lebensläufe der beteiligten Personen (inkl. Geburtsdaten und Angaben zum Stand etwaiger Qualifikationsarbeiten sowie deren aktueller Finanzierung) und ein Publikationsverzeichnis beizufügen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung. 

Anträge werden laufend entgegengenommen. Bitte nutzen Sie das Antragsformular und senden Sie es ausgefüllt, gemeinsam mit tabellarischen Lebensläufen (inkl. Publikationslisten) der Antragstellenden, an sandra.sonnleitner-NOSPAM-kaiserschild-stiftung.at.

Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 4 Wochen. 

Kontakt

Kaiserschild-Stiftung
Dr. Sandra Sonnleitner
sandra.sonnleitner-NOSPAM-kaiserschild-stiftung.at
+43 (0)1 9346 989 201