Angesichts eines weltweit rückläufigen Nachrichtenkonsums zeigt die Forschung, dass das Publikum zunehmend Nähe und Engagement von journalistischen Akteur:innen erwartet. Besonders in digitalen Communities gewinnen nicht-traditionelle Journalist:innen an Glaubwürdigkeit, oft weil sie sich von klassischen Normen lösen. Damit geraten etablierte Vorstellungen journalistischer Autorität unter Druck.
Auf Basis von Interviews beim Eurovision Song Contest und der re:publica analysiert die Studie, wie Autorität durch Nähe, Authentizität und Professionalität entsteht und wie Journalist:innen zugleich auf die Erwartungen ihrer Communities reagieren.
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Im Kaiserschild Podcast erläutern Clara Juarez Miro. Und Phoebe Maares das Untersuchungsdesign und die Ergebnisse der Studie. Hier geht’s zum Podcast.

