Den ersten Tag verbrachten die Teilnehmenden am Campus der Carinthia University of Applied Sciences in Villach mit drei Impulsvorträgen zu den Themen „Besonderheiten der Ökologie von Hochgebirgs-Ökosystemen“, „Der Sonderlebensraum Nunataker – Ein Gipfel ragt aus dem Eis“ sowie „Erfahrungen mit e-DNA Untersuchungen im Gletscherumfeld: neue Verfahren im Biodiversitätsmonitoring“.
Anschließend folgte das Herzstück des Seminars: zwei Wanderungen, die von Nationalpark-Ranger:innen begleitet wurden. Die Gletscherwanderung am Freitag führte die Gruppe mit Blick auf die Pasterze über den Naturlehrweg der Gamsgrube und weiter über Schneefelder. Am Samstag lag der Fokus auf der Biodiversität der Alpen bzw. auf der Tier- und Pflanzenwelt und den Zeugnissen des Klimawandels: Prähistorische Torf- und Holzstücke konnten ebenso betrachtet werden wie Ribiselsträucher, denen das Abschmelzens des Gletschers neuen Lebensraum eröffnet, während Steinböcke von den ansteigenden Temperaturen vertrieben werden. Zu den besonderen Eindrücken zählten auch das Finden des giftigen Eisenhutes und das Erleben der Moorlandschaft.
Der Workshop „Am Rande des Eises – Wissen was schmilzt“ und die „Fire & Ice“-Showexperimente, die von Philipp Spitzer von der Universität Graz geleitet wurden, begeisterten die MINT TANK-Mitglieder ebenso. Dabei lernten die Teilnehmenden auf interaktive und beeindruckende Weise über fluoreszierende Phänomene in der Natur, chemische Reaktionen und Wissenschaftsvermittlung.
Am letzten Tag führte das Programm die Seminarteilnehmenden in das Infocenter des Nationalparks, wo abschließend Ausstellungen wie „Gletscher.Leben“ und „Berg – Die Frauen im Aufstieg“ sowie das Glockner Kino besucht werden konnten.
Beim MINT TANK handelt es sich um ein Förderprogramm, an dem Gewinner:innen des Dr. Hans Riegel-Fachpreises kostenlos teilnehmen können. Mehr Informationen hier.

