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Kaiserschild-Wissenschaftsvernetzung

Idee

Die Kaiserschild-Stiftung bietet NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften, die in Österreich tätig sind, eine Förderung zur Unterstützung von Projekten, die den Auf- und Ausbau von wissenschaftlichen Netzwerken befördern und so die Umsetzung von der Wissenschaft dienenden Forschungsaufgaben unterstützen.

Neben den drei klassischen und in Berufungsverfahren zentralen Erfahrungsfeldern Lehre, Forschung und akademische Selbstverwaltung, wird der Aufbau eines eigenen thematischen und persönlichen Netzwerks immer wichtiger. Junge Forschende sind hierfür überwiegend selbst verantwortlich und bahnen wissenschaftliche Kontakte und Kooperationen selbstständig an. Der Austausch von Daten, gemeinsame Publikationen sowie geteilte Erfahrungen in Forschung und Lehre nehmen einen nicht geringen Anteil des wissenschaftlichen Karrierewegs ein.

Zielgruppe

Angesprochen sind NachwuchswissenschaftlerInnen aus wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen.

Hierzu zählen neben der

  • Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit ihren Subdisziplinen

auch die Forschungsbereiche

  • Ecological Economics,
  • Sozioökonomie,
  • Wirtschaftsgeographie,
  • Wirtschaftskommunikation,
  • Wirtschaftsinformatik,
  • Wirtschaftsmathematik,
  • Wirtschaftspädagogik,
  • Wirtschaftsphilosophie,
  • Wirtschaftspsychologie,
  • Wirtschafts- und Sozialgeschichte und
  • Wirtschaftssoziologie.

Zur Zielgruppe zählen Forschende an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten. Bei WissenschaftlerInnen ohne institutionelle Anbindung wird eine nachweisbare Affiliierung erwartet. Eine Altersgrenze besteht nicht. Die Zielgruppe umfasst jedoch nur Forschende ab dem 2. Jahr des Doktoratsstudiums sowie Post-Docs bis zum 3. Jahr nach der Promotion. Einreichungen von BewerberInnen mit bestätigter Dauerstelle im universitären Bereich werden nicht berücksichtigt.

Förderung

Gefördert werden Initiativen, Ideen und Veranstaltungen, die nachweisbar der Umsetzung von Forschungsaufgaben in einem wissenschaftlichen Netzwerk dienen und an denen mindestens 3 Personen der oben genannten Zielgruppe beteiligt sind. Von diesen müssen mindestens 2 aus Österreich stammen, wobei die Staatsangehörigkeit keine Rolle spielt. BewerberInnen sind eingeladen, Skizzen und innovative Planungen der Vorhaben einzubringen. In genehmigten Projekten werden gefördert: 

  • Publikationskosten eines Sammelbandes mit aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen, sofern die Herausgeberschaft ausschließlich bei Personen der o.g. Zielgruppe liegt
  • Reise- und Aufenthaltskosten zur Vorbereitung einer Tagung, Publikation oder Ausstellung
  • Archiv- und Feldaufenthalte, sofern in diese mind. 3 Personen der o.g. Zielgruppe involviert sind
  • Kosten und Anschaffungen im Rahmen von Datenerhebungen

Die Förderung erfolgt einmalig und umfasst maximal 4.000,00€. Eine erneute Bewerbung ist nach einer Sperrfrist von 6 Monaten möglich. Zu jeder Förderung ist ein zweiseitiger Bericht zu erstellen, der im Anschluss der Stiftung übergeben wird und der den Erfolg des Projekts sowie die Perspektive der Vernetzung kritisch-konstruktiv beleuchtet. Dieser Bericht umfasst auch den Nachweis der tatsächlichen Ausgaben sowie eine Abrechnung dieser. Nicht genutzte Mittel sind zurückzuzahlen. Ausgeschlossen von der Förderung sind rein freizeitliche Veranstaltungen. Ebenfalls ausgeschlossen von einer Förderung sind Initiativen, bei denen alle AntragstellerInnen aus der gleichen Institution stammen.

Bewerbungsablauf

Interessierte NachwuchswissenschaftlerInnen richten ihre Bewerbung an die Kaiserschild-Stiftung. Die Auswahl erfolgt unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Im Fokus steht das Potential der jeweiligen Initiative eine fundierte Vernetzung zu initiieren, die die Umsetzung von Forschungsaufgaben unterstützt. Der Bewerbungsbogen erfordert Angaben zu den beteiligten Personen und ihrer beruflichen Stellung, zu Projektzielen, Zeitplan sowie zu den erwartbaren Kosten. Im Bewerbungsbogen sind zudem bereits angefragte und bewilligte Mittel aufzulisten und es ist darzulegen, auf welche Weise die Kaiserschild-Stiftung in der jeweiligen Initiative Sichtarbeit erhält. Einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit ist zuzustimmen. Zusätzlich sind der Bewerbung tabellarische Lebensläufe der beteiligten Personen (inkl. Angaben zum Stand etwaiger Qualifikationsarbeiten sowie deren aktueller Finanzierung) und ein Publikationsverzeichnis beizufügen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung.

Anträge werden laufend entgegengenommen. Bitte nutzen Sie das Antragsformular und senden Sie es ausgefüllt, gemeinsam mit tabellarischen Lebensläufen (inkl. Publikationslisten) der 3 Antragsstellenden, an sandra.sonnleitner-NOSPAM-kaiserschild-stiftung.at.

Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 10 Wochen. 

Kontakt

Kaiserschild-Stiftung
Dr. Sandra Sonnleitner
sandra.sonnleitner-NOSPAM-kaiserschild-stiftung.at
+43 (0)1 9346 989 201